Verteilung

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Ver|tei|lung 〈f. 20das Verteilen

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Ver|tei|lung: in der Chemie die Art u. Weise, mit der sich ein Stoff mit unterschiedlichen Konzentrationen zwischen den beiden Phasen zweier miteinander nicht mischbarer Lsgm. verteilt ( Nernst-Verteilungssatz). Auf der Einstellung von (temperaturabhängigen) V.-Gleichgewichten beruhen Trennverfahren wie das Ausschütteln mit dem Scheidetrichter, die Flüssig-flüssig-Extraktion, Gegenstromverteilung, Gas- u. Flüssigkeitschromatographie sowie Verfahren wie die Phasentransfer-Katalyse. Gesetzmäßigkeiten der statistischen V. von Teilchen, Energien etc. werden erfasst in Erfahrungssätzen wie Boltzmann-V., Gauß- oder Normal-V., Fermi-Dirac-V., Maxwell-Verteilung.

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Ver|tei|lung, die; -, -en:
1.
a) das Verteilen (1); das Verteiltwerden:
etw. zur V. bringen (nachdrücklich; verteilen);
zur V. gelangen, kommen (nachdrücklich; verteilt werden);
b) das Verteilen (2); das Verteiltwerden:
die V. der Flüchtlinge;
Ü die V. der Aufgaben;
c) (Sozialwissenschaften) die Lebensqualität maßgeblich bestimmende Aufteilung materieller Größen (z. B. Lohn, Gewinn) u. immaterieller Größen (z. B. Freiheit, Sicherheit) auf die Mitglieder einer Gesellschaft:
eine gerechte V.;
eine V. nach Leistung.
2. (Wirtsch.) Vertrieb.
3. Art u. Weise, in der etw. vorhanden ist, sich verteilt (4):
die V. von Land und Wasser auf der Erdkugel.
4. Art u. Weise, in der etw. verteilt (3 b) ist:
Ruß in feinster V.

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I
Verteilung,
 
1) Betriebswirtschaftslehre: Distributionspolitik.
 
 2) Chemie: Einstellung eines Gleichgewichts (Verteilungsgleichgewicht) mit unterschiedlichen Konzentrationen eines Stoffs in zwei aneinander grenzenden Phasen; z. B. zwischen zwei nichtmischbaren Lösungsmitteln mit stark unterschiedlichem Lösungsvermögen für einen bestimmten Stoff. Bei gleicher Temperatur ist der Quotient der Konzentrationen nach dem nernstschen Verteilungssatz eine Konstante, der Verteilungskoeffizient.
 
 3) Sozialwissenschaften: Prozess oder Ergebnis der Aufteilung materieller oder immaterieller Größen, die die objektiv messbare und subjektiv empfundene Lebensqualität maßgeblich bestimmen, auf die Mitglieder einer Gesellschaft. Gegenstand der Verteilung können ökonomische (Volkseinkommen und Vermögen, Lohn und Gewinn, Produktionsfaktoren und Infrastruktur), politische (Macht und Handlungsspielräume, Freiheit und Sicherheit) oder andere, gesellschaftliche Größen (z. B. Ansehen [Prestige], Einfluss, Status) sein. Adressaten der Verteilung sind neben Individuen oder privaten Haushalten auch Organisationen (z. B. Unternehmen), gesellschaftliche Gruppen und andere für analytische Zwecke gebildete Einheiten (z. B. Wirtschaftszweige, Regionen, Alters- und Einkommensklassen). Wesentlich für die Verteilungsdiskussion sind Fragen der Verteilungsinstanz (z. B. Markt oder Staat) und der Verteilungskriterien, wobei im Mittelpunkt die Forderung nach Verteilungsgerechtigkeit steht. Drei Aspekte von Verteilungsgerechtigkeit sind von besonderer Bedeutung: 1) Verteilung nach der Leistung (Leistungsgerechtigkeit); 2) Gleichmäßigkeit der Verteilung ( Chancengleichheit, Chancengerechtigkeit); 3) Verteilung nach den Bedürfnissen (Bedarfsgerechtigkeit). Was als gerechte Verteilung angesehen und von den Gesellschaftsmitgliedern akzeptiert wird, hängt v. a. davon ab, welches Gewicht den einzelnen Verteilungskriterien beigemessen wird und wie die politische Entscheidungskompetenz und der politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess strukturiert sind (politische Willensbildung, Partizipation).
 
In demokratischen Staaten mit marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystemen dominiert bei der Verteilung von Einkommen und Vermögen die marktmäßig bewertete Leistung des Wirtschaftssubjekts (Leistungsgesellschaft). Das marktwirtschaftliche Leistungsprinzip führt zu einer prinzipiellen Ungleichheit von Einkommen und - bedingt durch Privateigentum und Vererbung von Vermögenswerten - Vermögen (Einkommens-, Vermögens-, Unternehmenskonzentration). Eher ergänzend treten Gleichheits- und Bedarfsprinzip hinzu, um die als ungleich oder ungerecht bewertete Verteilung nach Marktleistung zu korrigieren (soziale Marktwirtschaft). Um zu verhindern, dass eine übermäßige Einkommens- und Vermögenskonzentration (zwangsläufig) zu einer krassen Aufspaltung der Gesellschaft in unterschiedliche Erlebniswelten oder Klassen von Reichen und Armen, von Mächtigen und Ohnmächtigen führt und damit die demokratischen Mechanismen ausgehöhlt werdenund der Bestand der marktwirtschaftlichen Demokratie insgesamt bedroht wird, verfolgt der demokratisch-marktwirtschaftlich verfasste Staat als Sozialstaat auch das Ziel einer gleichmäßigeren Einkommens- und Vermögensverteilung. Staatliche Verteilungspolitik (Distributionspolitik) als Teilgebiet der Wirtschafts- und Finanzpolitik umfasst alle Maßnahmen, mit deren Hilfe die Verteilung von Einkommen und Vermögen im weitesten Sinne anders gestaltet werden soll als durch die marktmäßige Verteilung. Umverteilungsmöglichkeiten liegen dabei in einer neutralisierenden und in einer ursachenorientierten Verteilungspolitik. Maßnahmen der neutralisierenden Verteilungspolitik, die zu Korrekturen des Marktergebnisses führen, sind v. a. die Besteuerung der laufenden Einkommen (progressive Einkommensteuer), der Vermögenszuwächse (Kapitalertragsteuern) oder bestimmter privater Ausgaben (z. B. Luxussteuern) sowie verschiedener Transfers. Die Korrektur der Lebens- und besonders der Einkommenserzielungschancen ist Ziel der ursachenorientierten Verteilungspolitik. Hierzu zählen z. B. die Besteuerung von Erbschaften, Schenkungen und Vermögensbeständen, die Enteignung und Umverteilung von Privateigentum (z. B. Bodenreformen), die Förderung der Vermögensbildung, der Aus- und Weiterbildung (Humankapitalbildung), die Korrektur von Wettbewerbspositionen durch Struktur- und Mittelstandspolitik, Arbeits- und Mietrecht. Aspekte der zeitlich unterschiedlichen Einkommenserzielungschancen der Menschen und der allgemeinen Lebensrisiken werden durch Systeme der sozialen Sicherung berücksichtigt (Sozialversicherung), Aspekte regionaler und internationaler Entwicklungsunterschiede durch Regionalpolitik und Entwicklungshilfe. Unter verteilungspolitischen Gesichtspunkten kann auch die Verlagerung von Lasten auf künftige Generationen gesehen werden (Staatsverschuldung, Beitragsbelastung künftiger Generationen für die nach dem Umlageverfahren finanzierte Altersversorgung, Ausbeutung der Erde, Umweltverschmutzung), der u. a. durch Ausgabenreduzierung und nachhaltige Entwicklung begegnet werden muss.
 
Verteilungskorrekturen sollen nicht nur zu mehr sozialer Gerechtigkeit, sozialer Sicherheit und letztlich auch zu mehr Wohlstand und Lebensqualität beitragen, sondern auch Verteilungskonflikte zwischen gesellschaftlichen Gruppen, Generationen, Regionen und Nationen zumindest mildern. Verteilungskonflikte sind dadurch gekennzeichnet, dass z. B. verschiedene gesellschaftliche Gruppen versuchen, über den Marktmechanismus (z. B. Arbeitgeber und Gewerkschaften in Lohnverhandlungen im Rahmen der Tarifautonomie) oder über Beeinflussung politischer Entscheidungsträger (z. B. Lobbyismus) ihre Verteilungsposition, unter Umständen auch auf Kosten anderer Gruppen, zu verbessern. Verteilungskonflikte gibt es in einem föderalen Staat auch zwischen den verschiedenen Gebietskörperschaften. Als international bedeutsamster Verteilungskonflikt kann der Nord-Süd-Konflikt angesehen werden.
 
Die Diskussion gesellschaftlicher Verteilungskonflikte und Verteilungskämpfe in einer Demokratie führt auch zur Auseinandersetzung mit den Verteilungswirkungen. Hierbei wird oft auf die Kosten und negativen Auswirkungen (z. B. auf unternehmerische Initiative und individuelle Leistungsbereitschaft) von Verteilungskorrekturen v. a. durch staatliche Verteilungspolitik hingewiesen, sodass per Saldo mancher Verteilungskampf und manche verteilungspolitische Maßnahme funktionslos in dem Sinne sind, dass sich z. B. die Einkommens- und Vermögensverteilung wenig ändern, inflationäre Prozesse verstärkt (Lohn-Preis-Spirale, Verteilungskampfinflation) und wirtschaftliche Wachstumsmöglichkeiten beeinträchtigt werden. Für manchen Kritiker ist der Sozialstaat an seine Grenzen gestoßen, eine Subventionsmentalität mache sich breit, über die Verteilung des Wohlstands werde mehr diskutiert als über dessen Erwirtschaftung, in der Verteilungspolitik schlage sich immer mehr die unterschiedlich starke Macht der gesellschaftlichen Gruppen nieder, politische Entscheidungen in ihrem Sinne zu beeinflussen.
 
 
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie v. a. auch in den folgenden Artikeln:
 
Einkommenspolitik · Einkommensverteilung · Gerechtigkeit · Sozialpolitik · Vermögensbildung · Wirtschaftsethik · Wohlstand
 
 
H. Bartmann: V.-Theorie (1981);
 H. J. Ramser: V.-Theorie (1987);
 A. Groebel: V.-Politik. Arbeits- u. Sozialordnung (1989);
 P. Rosner: V.-Konflikte in Marktwirtschaften (1989);
 
Umverteilen. Schritte zur sozialen u. wirtschaftl. Einheit Dtl.s, hg. v. R. Hickel u. a. (1993);
 B. Külp: V. Theorie u. Politik (31994);
 H. Zimmermann u. K.-D. Henke: Finanzwiss. (71994);
 
Reichtum in Dtl., hg. v. E.-U. Huster (21997).
 
 4) statistische Mechanik: Verteilungsfunktion.
 
 5) Wahrscheinlichkeitstheorie: Wahrscheinlichkeitsverteilung, die Gesamtheit der Wahrscheinlichkeiten der durch eine Zufallsvariable beschriebenen Ereignisse. Demgemäß ist die Verteilung PX einer auf einem Wahrscheinlichkeitsraum (Ω, , P) (Wahrscheinlichkeitstheorie) definierten reellen Zufallsvariablen X die Funktion
 
 
Sie ordnet jeder in der Praxis vorkommenden Menge B ⊂ ℝ die Wahrscheinlichkeit zu, dass X einen Wert in B annimmt. (Genauer sind nur so genannte [eindimensionale] borelsche Mengen B zugelassen; dies sind die Elemente der kleinsten σ-Algebra [Maßtheorie], die alle offenen Mengen in ℝ enthält). Die Verteilung eines n-dimensionalen Zufallsvektors X mit den Komponenten X1, X2,. .., Xn ist in gleicher Weise erklärt, wobei B eine n-dimensionale (borelsche) Menge ist. Es heißt dann PX auch die gemeinsame Verteilung der Zufallsvariablen X1, X2,. .., Xn. Auch Wahrscheinlichkeitsmaße werden (ohne Bezug auf eine Zufallsvariable) als Verteilung bezeichnet. In Anwendungen wird eine Verteilung PX nicht durch Angabe von PX (B) für alle Mengen B, sondern mithilfe der PX bestimmenden Verteilungsfunktion oder (sofern vorhanden) der Dichte beziehungsweise der diskreten Dichte von X festgelegt; in den beiden letzten Fällen heißen die Verteilungen stetig beziehungsweise diskret. Beispiele für stetige Verteilung (Verteilung stetiger Zufallsvariablen) sind die Normal-, die Exponential-, die Gamma- und die Gleichverteilung sowie die für Tests benötigte Chi-Quadrat- und t-Verteilung, für diskrete Verteilung (Verteilung diskreter Zufallsgrößen) die Binomial-, die hypergeometrische und die Poisson-Verteilung.
II
Verteilung,
 
Die Zuteilung von Objekten zu bestimmten Kategorien führt zu einer Verteilung. Ordnet man beispielsweise den Testleistungen von Kindern und Jugendlichen in einem Intelligenztest bestimmte Messwertkategorien zu (z. B. Intelligenzquotienten), so erhält man eine Verteilung, bei der die verschiedenen Werte mit unterschiedlicher Häufigkeit auftreten (Häufigkeitsverteilung). Man spricht in diesem Falle von empirischen Häufigkeitsverteilungen, die sich manchmal mit theoretischen Verteilungen beschreiben lassen.
 
Eine häufig zur Beschreibung empirischer Verteilungen herangezogene theoretische Verteilung ist die Normalverteilung, die - grafisch dargestellt - eine glockenförmige Gestalt aufweist (Glockenkurve; Gauß-Verteilung). In der Tat lassen sich z. B. Intelligenztestmesswerte der beschriebenen Art in aller Regel gut mit der Normalverteilung beschreiben. Dies ist allerdings nur dann zulässig, wenn die verwendeten Intelligenztests entsprechend konstruiert sind. Im Rahmen der Testkonstruktion ist bei der Itemanalyse darauf zu achten, dass die Verteilung der sich ergebenden Rohwerte eine glockenförmige Gestalt annimmt. Dies wiederum geschieht überwiegend aus der Annahme heraus, dass das Merkmal Intelligenz normalverteilt ist. Allerdings stellt ein solches Vorgehen - ungeachtet einer gewissen Plausibilität bei Akzeptierung bestimmter populationsgenetischer Modelle - keinen Beweis für die gemachte Voraussetzung dar.
 
Der Statistiker G. Menges ist der Ansicht, dass man insgesamt die Bedeutung und den Geltungsbereich der Normalverteilung überschätzt hat. Gerade in den Sozialwissenschaften berechtige nichts zu der Annahme, die Phänomene seien normalverteilt. Diese Mahnung ist u. a. in der Pädagogik deshalb relevant, weil z. B. die weit verbreitete Ansicht, Schulleistungen und damit auch Schulnoten folgten der Normalverteilung zwangsläufig, eine solche durch keine Fakten belegte Überzeugung darstellt. Entsprechende Zensierungsmodelle sind deshalb äußerst fragwürdig. Es ist darum begrüßenswert, wenn durch die Verwendung lehrzielorientierter Tests alternative Denkmodelle in den Vordergrund rücken. - Normen.

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Ver|tei|lung, die; -, -en: 1. a) das Verteilen (1), Verteiltwerden: sie überwachte die V. der Lebensmittel; etw. zur V. bringen (nachdrücklich; verteilen); zur V. gelangen, kommen (nachdrücklich; verteilt werden); b) das Verteilen (2), Verteiltwerden: die V. der Last, der Flüchtlinge; Ü die V. der Aufgaben, der Befugnisse; Die Verfassungen von Bundesstaaten enthalten zusätzliche detaillierte Regelungen über die V. der Zuständigkeit zwischen dem Bund und den Einzelstaaten (Fraenkel, Staat 331); c) (Sozialwissenschaften) die Lebensqualität maßgeblich bestimmende Aufteilung materieller Größen (z. B. Lohn, Gewinn) u. immaterieller Größen (z. B. Freiheit, Sicherheit) auf die Mitglieder einer Gesellschaft (z. B. auf Einzelpersonen, Gruppen, Unternehmen): eine gerechte V.; eine V. nach Bedürfnissen, Leistung. 2. (Wirtsch.) Vertrieb (1): Produktion und V. 3. Art u. Weise, in der etw. vorhanden ist, sich verteilt (4): die V. von Land und Wasser auf der Erdkugel; Die Schwierigkeiten in der Nutzbarmachung liegen auch hier in der weiträumigen V. der wertvolleren Holzarten (Mantel, Wald 82). 4. Art u. Weise, in der etw. verteilt (3 b) ist: Ruß in feinster V.

Universal-Lexikon. 2012.

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